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2021 Chianti Classico DOCG 24669508

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Produktinformationen "2021 Chianti Classico DOCG"

Nur einheimische Reben, ohne Cabernet oder Merlot, behalten die typischste Formel des berühmtesten italienischen Weins bei, ohne dem Trend zu folgen, dass Weine aus dem Süden verwendet werden, um das schöne Rubinrot der Sangiovese Traube mit rot-schwarzen Tönen zu modifizieren. Dank der Harmonie der Tannine, kombiniert mit der delikaten Komplexität der Aromen und der abschließenden Süße, zeichnet er sich durch eine hervorragende Balance am Gaumen aus. Ein Gentleman wie aus dem Bilderbuch, der 6 Monate in gebrauchten Barriques ausgebaut wurde.


Serviervorschlag: Ein sehr vielseitiger Wein, insbesondere zu Gegrilltem aller Art und Käse mittleren Alters. 
 
Bewertungen/Jahrgang 2019:
Luca Maroni: 91/100 Punkte
James Suckling: 91/100 Punkte
Decanter: 91/100 Punkte
 

Eigenschaften & Allergene "2021 Chianti Classico DOCG"

Jahrgang: 2021
Lebensmittelbezeichnung: Wein
Weinart: Rotwein
Geschmack: trocken
Land: Italien
Anbauregion: Toskana
Herkunft | Qualität: Chianti Classico DOCG
Rebsorte: Canaiolo, Sangiovese
Charakter: alterungsfähig, elegant & samtig, erdig & würzig, füllig & warm, kompakt & ausdrucksstark
Alkoholgehalt: 13,5 % vol.
Füllmenge: 0,75 Liter
Trinktemperatur: 16-18 °C
Reifepotential: 5 Jahre
Allergene: enthält Sulfite
Passt zu: Beef & Steak, Käse, Käse (frisch & mild), Pizza & Pasta, Schweinefleisch
Anschrift Hersteller/Weingut: Castellare di Castellina, Strada Provinciale di Castagnoli, SP 130 , Loc. Caselle, Castellina in Chianti, Italien

Hersteller | Weingut "Castellare di Castellina"

Die Älteren erinnern sich noch an die 50er und 60er Jahre. Es war eine goldene Zeit. Die Wunden des großen kriegsbedingten „Lockdown“ waren überwunden. Der kleine Mann konnte sich das erste Auto leisten. Man sparte auf den Urlaub. Sonne, Wein, Italia… war das erklärte Ziel!


Zurück von der Reise lud man Freunde zum Grillen an. Kerzen brannten auf der Terrasse, in bauchige Korbflaschen gesteckt, nach dem die Weingläser mit Chianti gefüllt waren. Dabei war ein Chianti nach deutschem Weinverständnis zu dieser Zeit eigentlich ein Fauxpas. Doch dazu später...


Schon zum damaligen Zeitpunkt war Chianti eine „geschützte Herkunftsbezeichnung“, hatte der Großherzog Cosimo III de' Medici aus Florenz am 24. September 1716 die Grenze für die Produktion des Chianti festlegen lassen. Eine Vorwegnahme des heutigen Systems der kontrollierten Herkunftsbezeichnung (DOC).


In den 1970er Jahren,  der Ballermann war längst entdeckt, setzte eine Renaissance des italienischen Weins ein. Das Beispiel von Castellare di Castellina wo sich vier Bauernhöfe zusammenschlossen, um Wein von bestmöglicher Qualität zu produzieren, machten Schule.


Man begann die besten Parzellen für den Anbau der Reben festzulegen. Und natürlich durfte ein Chianti Classico nur mit einheimischem Rebgut produziert werden. Doch in Zusammenarbeit mit den Universitäten in Mailand und Florenz untersuchte man den Sangiovese wissenschaftlich. Es gab eine Auswahl an Klonen, die man Sangioveto nannte. Diese Weine baute man dann nach den Lehren von Emile Peynaud in Barriques aus. Emile Peynaud war einer der berühmtesten Önologen der Welt, der seinen Lehrstuhl an der Universität in Bordeaux hatte.


Inzwischen erstreckt sich das Anbaugebiet von Castellare di Castellina über 80 Hektar. Davon sind 33 ha Weinberge mit bis zu 45 Jahre alten Rebstöcken von Sangiovese und Malvasia Nera. Die Böden aus kalkhaltigem Mergel und wenig Ton haben eine gute Wasserableitung, was wichtig ist, wenn es Jahreszeiten bedingt zu starken Regenfällen kommt. Auf den Einsatz von synthetischen Chemikalien wird verzichtet. Es wird Bio-Wein produziert!


Übrigens ist das der Grund, warum der Castellare jedes Jahr einen anderen Vogel auf dem Etikett trägt. Wie überall in der Welt, nimmt die Artenvielfalt in den Weinbergen zu, wenn sie biologisch und grün bewirtschaftet werden. Mit dem Nachhaltigkeitsprinzip passt Castellare nicht nur perfekt ins Weinportfolio von Wein&Mehr. Er gehört zu den Weinen, auf die Kunden die ihn kennen, gern zurückgreifen. Ist ja heute eine Cuvée auch kein Fauxpas mehr nach deutschem Verständnis...


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